Lieber Leser,
wir präsentieren Ihnen hier nur die aktuellsten Studien. Unter Interessante Links erhalten Sie unter Mobilfunk Hinweise auf ausführliche homepages.
Hinweis: Die Bundesregierung anerkennt (bisher) nur die betreiberfinanzierten Studien. Alle unabhängigen Studien werden nicht anerkannt, obwohl Tausende von Ärzten und Therpeuten und viele Wissenschaftler täglich die Regierung dazu auffordern. Es scheint so, als habe man aus Asbest und PCB nichts - aber auch gar nichts - gelernt!
Schütze sich wer kann und es weiß.
REPORT-MAINZ vom 29.10.2007 im ARD
Die Sendung von Report-Mainz können Sie hier anschauen http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=2624450/pv=video/gp1=2759486/nid=233454/uap5xw/index.html
Bitte lesen Sie zudem den Begleittext des Senders, welcher im folgenden beigefügt ist. Dieser enthält mehr Informationen als in der Sendung berichtet. Obwohl Report-Mainz an der Vorlesung über die UMTS-Studie 2007 von Prof. Adlkofer teilgenommen hat, wurde in der Sendung darüber geschwiegen. Die entsprechenden Passagen haben wir mit rot gekennzeichnet.
29. Oktober 2007 EU-Umweltagentur: Mobilfunk birgt Gesundheitsgefahr Grenzwerte sollten neu definiert werden
Hirntumorrisiko steigt zwischen 20 und 200 % an
Mainz. – Erstmals warnt eine europäische Fachbehörde ausdrücklich vor gesundheitlichen Gefahren des Mobilfunks. Im ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ sagte die Direktorin der Europäischen Umweltagentur (EEA), Professor Jacqueline McGlade: „Handys mögen schwach strahlen, aber es gibt genügend Beweise für Wirkungen auch bei schwacher Strahlung, dass wir jetzt handeln müssen. Es gibt klare Beweise, dass starke Handy-Nutzer, die also ihr Handy etwa 460 Stunden im Jahr genutzt haben und das mehr als 15 Jahre lang, dass sie Ausprägungen von Hirntumoren gezeigt haben, wie Gliomen und anderen Arten von Tumoren.“
Die Europäische Umweltagentur in Kopenhagen bezieht sich dabei auf einen 600-seitigen Bericht der so genannten „Bioinitiative Group“, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die 2000 Studien zur Wirkung von Elektromagnetischen Feldern ausgewertet haben. Die Umweltfachbehörde der Europäischen Union ist Mitautor dieses Berichts. Ein zentrales Ergebnis im Bericht: „Nach mehr als 10 Jahren Handynutzung erhöht sich das Hirntumorrisiko um 20 bis 200%“.
Außerdem gebe es, so die EEA-Direktorin Jacqueline McGlade, durch Mobilfunkstrahlung unterhalb der geltenden Grenzwerte Effekte in menschlichen Zellen: „Sie stören Zellprozesse, den Signalaustausch zwischen Zellen. Wenn das über einen langen Zeitraum passiert, können diese Störungen natürlich zu Langzeiteffekten wie Krebs führen. Und das sind die Effekte, die uns am meisten beunruhigen.“
Deshalb rät die EU-Umweltagentur dazu, die geltenden Grenzwerte im Hinblick auf solche biologischen Effekte neu zu definieren und damit zu senken. Bisher sind allein thermische Effekte, also die Erwärmung von Gewebe durch Mobilfunkfelder, ausschlaggebend für die Festlegung der Grenzwerte.
Eine Senkung der Grenzwerte fordert im Politikmagazin des SWR-Fernsehens auch Prof. Franz Adlkofer, Koordinator des von der EU finanzierten Mobilfunkforschungsprogramms REFLEX. In mehreren Versuchsreihen der REFLEX-Forscher waren im Zellversuch gentoxische Effekte durch Mobilfunkfelder unterhalb der Grenzwerte festgestellt worden. In einer noch nicht publizierten Versuchsreihe mit der modernsten Handytechnologie UMTS seien diese Effekte bestätigt worden, nämlich DNA-Strangbrüche und Mikrokernbildung, sagte Prof. Franz Adlkofer im Interview mit REPORT MAINZ: „Wir haben im Reflex Projekt biologische Effekte weit unterhalb der Grenzwerte gefunden. Bei der letzten Untersuchung, bei der es um die Frage ging, ob auch UMTS biologisch wirksam ist, bei einem 40igstel der Grenzwerte, das heißt bei 0,05 Watt pro Kilogramm.“
Die EU-Umweltagentur sieht beim Thema Mobilfunk Parallelen zu anderen Umweltrisiken wie Asbest, Röntgenstrahlen, Rauchen oder Blei-Belastungen. In der Vergangenheit seien viel zu oft Umweltrisiken unterschätzt worden. Diese Fehler sollte man beim Mobilfunk nicht noch einmal machen. Die EEA-Direktorin Prof. McGlade sagte im ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ: „Warum die Bevölkerung einer Gefahr aussetzen, wenn man jetzt etwas tun kann. Es ist Zeit für uns alle, öffentliche Entscheidungsträger, Eltern, jeden Einzelnen, in der Gesellschaft, sich den Hinweisen bewusst zu werden und dementsprechend zu handeln.“
Oktober 2007: Die Beweiskette ist geschlossen!
Professor Franz Adlkofer stellt die Ergebnisse
der UMTS-Studie 2007 vor:
UMTS und Mobilfunk sind eine der größten Gefährdungen für die Volksgesundheit.
Es gibt keinen Zweifel mehr über den direkten Zusammenhang von DNA-Schäden durch UMTS-Strahlung
Professor Franz Adlkofer:
Kein Zweifel mehr - UMTS zehnmal mehr genschädigender wie GSM - Handystrahlung.
Der Wirkungsmechanimus ist bewiesen.
Professor Franz Adlkofer stellte in seiner Vorlesung am 1.10.2007 auf einem Wissenschaftsforum im Ruhrgebiet, der Offenen Universität in Gelsenkirchen,
erstmalig und detailliert seine Forschungsergebnisse über die Auswirkungen der
UMTS-Strahlung auf menschliche Zellen vor.
Er arbeitete heraus, dass der gelungene Nachweis von DNA-Strangbrüchen zusammen mit Mikrokernen keinen Zweifel mehr an der gentoxischen Wirkung von UMTS-Signalen zulässt:
„DNA-Strangbrüche treten bereits bei 1/40 des Grenzwertes auf.
UMTS-Signale sind damit fast zehnmal wirksamer als GSM-Signale!“
Damit konnte Professor Adlkofer auch für UMTS erneut das nachweisen,
was die von der EU finanzierte REFLEX-Studie, deren Projektleiter er ist, bereits für die GSM-Technik bestätigte:
Die Mobilfunkstrahlung schädigt das genetische Material und erhöht
damit das Krebsrisiko!
Professor Adlkofer stellte dazuhin dar, dass der Wirkungsmechanismus der Strahlenschädigung in den Zellen weit unterhalb der Grenzwerte jetzt zweifelsfrei nachgewiesen ist.
Das ist ein wissenschaftlicher Durchbruch.
An die Politik gewandt appellierte er, dass endlich das Vorsorgeprinzip zum Schutze der Bevölkerung von den Entscheidungsträgern in Industrie und Politik anerkannt werden muss.
Rechtzeitiges Handeln könnte uns vielleicht eine späte Lektion ersparen.
Lesen Sie dazu die ausführliche Presserklärung.pdf >>
Die Professoren Franz Adlkofer (Verum-Foundation), Josef Lutz (TU Chemnitz), Rainer Frentzel- Beyme (Uni Bremen) bei der Präsentation der UMTS-Forschungergebnisse am 1.10.2007 in Gelsenkirchen.
(Bildnachweis:Offene Universität, Gelsenkirchen)
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Salzburg Januar 2007
IGGMB - FORSCHUNGSINSTITUT FÜR GRUND- UND
GRENZFRAGEN DER MEDIZIN UND BIOTECHNOLOGIE
INSTITUTSVORSTAND:
UNIV.-PROF. DR. GERHARD W. HACKER
Kurzzusammenfassung für:
Landeshauptfrau
Magistra Gabi BURGSTALLER
auf dem Wege über Herrn Tel. +43 (0)662 4482-3180
HR Mag. Dr. Gerfried BRANDSTETTER Fax +43 (0)662 4482-865
Land Salzburg E-Mail g.hacker@salk.at
28.1.2007
Kurzbericht:
Wirkungen von GSM-Sendeanlagen auf den Menschen
Wissenschaftliches Forschungsprojekt der Salzburger Landeskliniken (SALK), IGGMB – Forschungsinstitut für Grund- und Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie
In Auftrag von Landeshauptfrau Mag. Gabi BURGSTALLER,
finanziert von der Fachabteilung Hochschulen, Wissenschaft und Zukunftsfragen des Landes Salzburg (€ 70.000,-) und teil-finanziert von Herrn Daniel PORSCHE, Salzburg.
Ausgangspunkt
Gesundheitliche Auswirkungen von Mobilfunksendeanlagen stehen seit einigen Jahren in der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion. So zeigten sich in einer in Kärnten und Wien durchgeführten aktuell peer-reviewed veröffentlichten Beobachtungsstudie bei Anwohnern von GSM-
Sendeanlagen bereits bei Expositionen von einigen 100 µW/m² Strahlungsdichte im Schlafraum vermehrt Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen sowie möglicherweise stressbedingte kalte Hände
und Füße (Hutter et al., BMJ/ Occup. Environ. Med. 2006; 63), und eine Reihe von Arbeiten weist sogar schädigende Einflüsse auf das Genom nach. Weiters liegen zahlreiche ärztliche Fallberichte zu verschiedenen Symptomen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber Mobilfunksendeanlagen vor, und die Zahl der in der Medizindatenbank MedLine geführten wissenschaftlichen Arbeiten zur Gesamtthematik ist in ständigem Steigen begriffen. Mit Stichtag 28.1.2007 sind hier derzeit bereits 933 Arbeiten zum Thema „Mobile Phone“, 12 Arbeiten zum Thema „GSM Base Station“, 36 Arbeiten zum Thema „Mobile Phone Base Station“ und sogar 1466 Arbeiten zum Themenbereich „Microwave Exposure“ gelistet, von denen zumindest ein Teil über signifikante und gesundheitlich relevante
Wirkungen auf den Organismus berichtet.
Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit wurde von der Landessanitätsdirektion Salzburg im Jahr 1998 ein vorläufiger Beurteilungswert für die Exposition gegenüber Mobilfunksendeanlagen von 1000 µW/m² (1 mW/m²) im Freien empfohlen. Dieser Wert wurde von der Stadt Salzburg und dem Salzburger Landtag auch politisch unterstützt. Aufgrund von Beobachtungen wurde im Jahr 2002 eine Reduktion auf
10 µW/m² im Freien bzw. 1 µW/m² in Innenräumen empfohlen.
Eines der Ziele der nun vorgestellten wissenschaftlichen Studie war es, in einer Art "Feldlabor" im Stadtgebiet von Salzburg unter "Realbedingungen" im Kurzzeitversuch herauszufinden, ob bei Expositionen wie sie im Umfeld von Mobilfunksendeanlagen auftreten, Auswirkungen auf den menschlichen Organismus feststellbar sind, die möglicherweise zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Die Tests wurden als randomisierte Doppelblindstudie mit 57 Testpersonen durchgeführt.
Versuchsanordnung
Als „Feldlabor“ wurde ein dafür speziell adaptierter Raum in der Koko-Kinderbetreuungseinrichtung, Vogelweiderstraße 19, in der Stadt Salzburg verwendet. An der Außenseite des Gebäudes (ca. 5 m vom
Expositionsort „Mess-Sessel“ entfernt) war die Antenne einer Mobilfunksendeanlage (GSM 900 MHz-Mikrozelle). Im näheren und weiteren Umfeld befanden sich eine Reihe weiterer Mobilfunksendeanlagen
(GSM 900, GSM 1800, UMTS); diese und auch weitere Sendeanlagen, wie etwa Rundfunk- und TV- Sender zeigten deutlich geringere Strahlungsdichten als die im Nahbereich befindliche GSM 900
Mikrozelle.
Der Großteil der Innenwände des Feldlabors wurden mit Hilfe eines leitfähigen Spezialanstriches auf Kohlenstoffbasis (Fa. YShield, Pocking, Deutschland) gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen
Wellen geschirmt. Eine Teilfläche wurde mit verstellbaren Abschirmvorhängen (Swiss-Shield, Fa. Esag, Wien) geschirmt. Die aktuell vorgenommene Schirmung war für die Studienteilnehmer nicht erkennbar.
Damit konnten gut reproduzierbar drei unterschiedliche Expositionslagen mit nachfolgenden mittleren Strahlungsdichten erzeugt werden:
• Maximalexposition ca. 3000 µW/m2 (keine Abschirmung) (= 3 mW/m2);
• mittlere Exposition ca. 540 µW/m2 (Teilabschirmung) (= 0,54 mW/m2);
• Minimalexposition ca. 10 µW/m² (Vollabschirmung) (= 0,010 mW/m2).
Die Einhaltung dieser Durchschnittsbestrahlungswerte wurde während aller Testphasen mit kalibrierten Messgeräten kontrolliert. Die Expositionssituation wurde von einem akkreditierten Sachverständigen aus
Deutschland (Anbus GmbH) überprüft.
Versuchsablauf
Die Tests bestanden jeweils aus 5 Phasen á 50 Minuten. In den Pausen dazwischen (á 10 Minuten) konnten die ProbandInnen die Toilette aufsuchen, Leitungswasser trinken, Hände waschen....
Untersucht wurden drei unterschiedliche Expositionsschemata:
In Schema 1 und 2 waren drei dieser Phasen Minimalexpositionen, Phase 2 und Phase 4 waren jeweils (randomisiert) entweder mittlere oder Maximalexposition.
Schema 3 diente als spezielle Form einer Kontollgruppe: Auf vier Phasen Minimalexposition folgte als fünfte Phase eine Maximalexposition. Diese ProbandInnen waren also etwa fünf Stunden (inklusive Vorbereitung) maximal von äußeren Expositionseinflüssen abgeschirmt, bevor sie in der letzten Phase einer Maximalexposition ausgesetzt wurden.
Immunparameter und Stressmessung: In jeder Phase wurden nach 15, 30 und 45 Minuten Speichelproben für biochemische Analysen gewonnen, anschließend eine GDV-Analyse (Gasentladungs-Visualisierung; Stress-Messung mittels evozierter Elektrophotonenanalyse).
Psychologische Tests: Neben biochemischen, physikalischen und medizinischen Tests wurden in jeder Phase auch psychologische Befragungen (Befindlichkeitstests) durchgeführt.
Vor den Untersuchungen war von den ProbandInnen eine größere psychologische Befragung (standardisierte Fragebögen) zu absolvieren, und es wurden bestimmte Angaben (wann sind Sie aufgewacht / aufgestanden? Wie haben Sie geschlafen? etc.) erhoben.
Anamnese und Informed Consent: Schon davor wurden medizinische und psychologische Anamnesen aufgenommen. Alle ProbandInnen waren vor den Experimenten mündlich und schriftlich umfassend über Ablauf, Ziele und Methodik in Form eines (zu unterschreibenden) Informed-Consent-
Letters informiert worden.
Ergebnisse
Das körpereigene Abwehrsystem wird tatsächlich geschwächt. Biochemisch zeigte sich in den Speichelanalysen, dass höhere Exposition zu einer biologisch relevanten Immunsuppression führte. Es zeigte sich eine statistisch signifikante Veränderung im Cortisolspiegel; weiters fanden sich auffallende Veränderungen in den Verläufen des alpha-Amylase-Spiegels, einem weiteren verlässlichen Stress-Marker, und im Immunglobulin-A-Spiegel (Antikörper-Ausschüttung im Speichel). Auch die GDV-
Analysen zeigten nicht bei allen, aber bei vielen ProbandInnen immer wieder stressende Einflüsse auf.
Einige psychologische Faktoren zeigten ebenfalls ein signifikantes Ansprechen. Die Befindlichkeit der Versuchspersonen veränderte sich während der kurzen Expositionsdauer mit den verwendeten Tests
nicht signifikant.
Exponierte Personen sind offenbar vorgeschädigt. Als interessantes Zusatzergebnis zeigte sich, dass Menschen, die nach eigenen geschätzten Angaben innerhalb eines Abstands von 100 m zu einer
Mobilfunksendeanlage wohnen, von vornherein signifikant erhöhte alpha-Amylase-Grundspiegel aufwiesen. Zusätzliche Messdaten dazu sollen in den nächsten Monaten noch durch Expositionsmessungen vor Ort erhoben werden.
Folgerungen
Es handelt sich um Kurzzeitexperimente; trotzdem scheint eine Folgerung gerechtfertigt: Wenn schon eine derart kurze Exposition von 500 bis 3000 µW/m² zu einer messbaren Veränderung wichtiger
physiologischer Parameter des Immunsystems führt, ist davon auszugehen, dass es bei anhaltender Exposition im Wohn- und/oder Arbeitsbereich zu deutlicheren Veränderungen kommen kann.
Langzeitexposition könnte zu chronischen Stressbelastungen führen, die in der Lage wären, nachhaltig gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Schäden hervorzurufen.
Individuelle Reaktionen. Weiters ist zu bedenken, dass niemand unter isolierten Versuchsbedingungen wohnt und arbeitet, sondern sich verschiedene Umweltbelastungen wie NO2, Feinstaub, Ozon, Lärm,
Arbeits-Stress, schädliche Nahrungsmittelinhaltsstoffe etc. summieren. Dies und die unterschiedliche Konstitution und Regulationsfähigkeit der Menschen führen zu individuell unterschiedlich stark ausgeprägten Reaktionen.
Folgendes Szenario wäre naheliegend: Der „Gesunde“ kann möglicherweise für längere Zeit vieleBelastungen ausregulieren, die Betreffenden sind „symptomfrei“. Bei anhaltender Überforderung des
Organismus kann die Situation kippen, und es kommt zu akuten körperlichen und/oder psychischen
Störungen.
Besonders sensible Einrichtungen sollten vorsorglich geschützt werden. Wir raten, innerhalb oder in direkter Nachbarschaft zu Einrichtungen, bei denen es um Heilung geht (Krankenhäuser, Sanatorien etc.), aber auch in der Nähe von Einrichtungen, in denen sich Kinder für längere Zeit aufhalten (Schulen, Kindergärten etc.) keine Mobilfunk-Sendeanlagen aufzustellen bzw. die Belastung zu reduzieren. Kinder
reagieren bekanntermaßen besonders empfindlich auf Umweltfaktoren.
Abschirmmaßnahmen sind wirksam. Positiv kann vermerkt werden, dass die eingesetzten Abschirmmaßnahmen tatsächlich funktionieren: Es lässt sich damit, bei richtiger (!!) Verwendung, eine Reduktion der Strahlungsdichte um etwa den Faktor 100 erzielen.
Fazit: Der „alte“ "Salzburger Vorsorgewert" von 1000 µW/m² (= 1 mW/m2) aus dem Jahr 1998 erscheint absolut gerechtfertigt; er liegt eher zu hoch als zu niedrig, denn Veränderungen sind schon bei der Hälfte also bereits bei etwa 500 µW/m² erkennbar. Auch die Absenkung im Jahr 2002 erscheint
damit auch auf Basis der vorliegenden Ergebnisse nachvollziehbar.
Mehre Publikationen in internationalen peer-reviewed Medizin-Journalen sind in Vorbereitung.
Mit freundlichen Grüßen:
Univ.-Prof. Dr. Gerhard W. HACKER (eh.) und Prim. HR Univ.-Prof. Dr. Gernot PAUSER (eh.)
Steuerbegünstigt gem. § 4 Abs. 4 Z 5 EStG gem. Bescheid der Finanzlandesdirektion Salzburg
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