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GGL e.V. - Ganzheitlich Gesünder LebenGGL e.V.

Pressemitteilung GGL vom 29.10.2008

Sehr geehrte Damen und Herren, 

der Gesundheitsverein GGL in Kernen setzt sich seit der Gründung im November 2006 unter anderem für einen gesundheitsförderlichen Lebensraum ein. Hierzu gehören unter anderem Information über Maßnahmen zur Reduzierung der Strahlungsintensität. Doch selbst in Wohnungen, in denen keine eigenen Hochfrequenzquellen strahlen, werden an Schlafplätzen Werte von mehreren Tausend Mikrowatt pro Quadratmeter erreicht. Diese Belastung wird verursacht durch Mobilfunksendeanlagen. Verglichen mit den Vorsorgewerten von Ärzteinitiativen, Baubiologen und Umweltverbänden sind diese Werte Tausendfach (!) zu hoch.

Wir freuen uns, dass nun der BUND Deutschland mit einer BUND-Position deutliche Signale setzt. Ebenfalls erfreulich ist, dass Dipl. Ing. Bernd Rainer Müller, welcher in Kernen bereits als Mobilfunk-Experte präsent war, zu den Unterzeichnern gehört und sich dieser BUND-Position anschließt.

 

http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/chemie/20081028_chemie_funktechnologien_position.pdf

Für zukunftsfähige Funktechnologien

Begründungen und Forderungen zur Begrenzung der Gefahren und Risiken durch hochfrequente elektromagnetische Felder

Auf Seite 33 nennt der BUND Vorsorgewerte. Diese decken sich größtenteils mit denen der Salzburger Vorsorgewerte und der Grenzwerte der ehemaligen DDR ab 1988 (s. Anlage).

 

Um die „hausgemachte“ Strahlung zu reduzieren, sollten ausschließlich Schnurtelefone verwendet werden. Wer unbedingt ein Schnurlostelefon benötigt, sollte sich eines anschaffen, welches nur dann strahlt, wenn wirklich telefoniert wird und danach wieder vollständig die Strahlung abschaltet. Momentan gibt es nach GGL-Recherchen nur zwei Modelle zweier Hersteller mit ISDN-Standard. Alle anderen ISDN-Modelle strahlen 24 Stunden am Tag. Um sicher zu gehen, können sich Interessierte gerne an GGL wenden: info@ggl-verein.de.

 

 

Mit gesunden Grüßen

Thomas Bezler, 1. Vorsitzender GGL Kernen

 

 

Die Sendung von Report-Mainz vom 29.10.2007 können Sie hier anschauen http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=2624450/pv=video/gp1=2759486/nid=233454/uap5xw/index.html

Bitte lesen Sie zudem den Begleittext des Senders, da dieser mehr Informationen enthält als in der Sendung berichtet. Obwohl Report-Mainz an der Vorlesung über die UMTS-Studie 2007 von Prof. Adlkofer  teilgenommen hat, wurde in der Sendung darüber geschwiegen. Die entsprechenden Passagen haben wir mit rot gekennzeichnet.

29. Oktober 2007 EU-Umweltagentur: Mobilfunk birgt Gesundheitsgefahr

Grenzwerte sollten neu definiert werden

Hirntumorrisiko steigt zwischen 20 und 200 % an

Mainz. – Erstmals warnt eine europäische Fachbehörde ausdrücklich vor gesundheitlichen Gefahren des Mobilfunks. Im ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ sagte die Direktorin der Europäischen Umweltagentur (EEA), Professor Jacqueline McGlade: „Handys mögen schwach strahlen, aber es gibt genügend Beweise für Wirkungen auch bei schwacher Strahlung, dass wir jetzt handeln müssen. Es gibt klare Beweise, dass starke Handy-Nutzer, die also ihr Handy etwa 460 Stunden im Jahr genutzt haben und das mehr als 15 Jahre lang, dass sie Ausprägungen von Hirntumoren gezeigt haben, wie Gliomen und anderen Arten von Tumoren.“
Die Europäische Umweltagentur in Kopenhagen bezieht sich dabei auf einen 600-seitigen Bericht der so genannten „Bioinitiative Group“, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die 2000 Studien zur Wirkung von Elektromagnetischen Feldern ausgewertet haben. Die Umweltfachbehörde der Europäischen Union ist Mitautor dieses Berichts. Ein zentrales Ergebnis im Bericht: „Nach mehr als 10 Jahren Handynutzung erhöht sich das Hirntumorrisiko um 20 bis 200%“.

Außerdem gebe es, so die EEA-Direktorin Jacqueline McGlade, durch Mobilfunkstrahlung unterhalb der geltenden Grenzwerte Effekte in menschlichen Zellen: „Sie stören Zellprozesse, den Signalaustausch zwischen Zellen. Wenn das über einen langen Zeitraum passiert, können diese Störungen natürlich zu Langzeiteffekten wie Krebs führen. Und das sind die Effekte, die uns am meisten beunruhigen.“

Deshalb rät die EU-Umweltagentur dazu, die geltenden Grenzwerte im Hinblick auf solche biologischen Effekte neu zu definieren und damit zu senken. Bisher sind allein thermische Effekte, also die Erwärmung von Gewebe durch Mobilfunkfelder, ausschlaggebend für die Festlegung der Grenzwerte.

Eine Senkung der Grenzwerte fordert im Politikmagazin des SWR-Fernsehens auch Prof. Franz Adlkofer, Koordinator des von der EU finanzierten Mobilfunkforschungsprogramms REFLEX. In mehreren Versuchsreihen der REFLEX-Forscher waren im Zellversuch gentoxische Effekte durch Mobilfunkfelder unterhalb der Grenzwerte festgestellt worden. In einer noch nicht publizierten Versuchsreihe mit der modernsten Handytechnologie UMTS seien diese Effekte bestätigt worden, nämlich DNA-Strangbrüche und Mikrokernbildung, sagte Prof. Franz Adlkofer im Interview mit REPORT MAINZ: „Wir haben im Reflex Projekt biologische Effekte weit unterhalb der Grenzwerte gefunden. Bei der letzten Untersuchung, bei der es um die Frage ging, ob auch UMTS biologisch wirksam ist, bei einem 40igstel der Grenzwerte, das heißt bei 0,05 Watt pro Kilogramm.“

Die EU-Umweltagentur sieht beim Thema Mobilfunk Parallelen zu anderen Umweltrisiken wie Asbest, Röntgenstrahlen, Rauchen oder Blei-Belastungen. In der Vergangenheit seien viel zu oft Umweltrisiken unterschätzt worden. Diese Fehler sollte man beim Mobilfunk nicht noch einmal machen. Die EEA-Direktorin Prof. McGlade sagte im ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ: „Warum die Bevölkerung einer Gefahr aussetzen, wenn man jetzt etwas tun kann. Es ist Zeit für uns alle, öffentliche Entscheidungsträger, Eltern, jeden Einzelnen, in der Gesellschaft, sich den Hinweisen bewusst zu werden und dementsprechend zu handeln.“

 
 
Oktober 2007: Die Beweiskette ist geschlossen!

Professor Franz Adlkofer stellt die Ergebnisse
der UMTS-Studie 2007 vor:

UMTS und Mobilfunk sind eine der größten Gefährdungen für die Volksgesundheit.

Es gibt keinen Zweifel mehr über den direkten Zusammenhang von DNA-Schäden durch UMTS-Strahlung

Professor Franz Adlkofer:
Kein Zweifel mehr - UMTS zehnmal mehr genschädigender wie GSM - Handystrahlung.
Der Wirkungsmechanimus ist bewiesen.

Professor Franz Adlkofer stellte in seiner Vorlesung am 1.10.2007 auf einem Wissenschaftsforum im Ruhrgebiet, der Offenen Universität in Gelsenkirchen,
erstmalig und detailliert seine Forschungsergebnisse über die Auswirkungen der
UMTS-Strahlung auf menschliche Zellen vor.
Er arbeitete heraus, dass der gelungene Nachweis von DNA-Strangbrüchen zusammen mit Mikrokernen keinen Zweifel mehr an der gentoxischen Wirkung von UMTS-Signalen zulässt:

„DNA-Strangbrüche treten bereits bei 1/40 des Grenzwertes auf.
UMTS-Signale sind damit fast zehnmal wirksamer als GSM-Signale!“

Damit konnte Professor Adlkofer auch für UMTS erneut das nachweisen,
was die von der EU finanzierte REFLEX-Studie, deren Projektleiter er ist, bereits für die GSM-Technik bestätigte:

Die Mobilfunkstrahlung schädigt das genetische Material und erhöht
damit das Krebsrisiko!

Professor Adlkofer stellte dazuhin dar, dass der Wirkungsmechanismus der Strahlenschädigung in den Zellen weit unterhalb der Grenzwerte jetzt zweifelsfrei nachgewiesen ist.
Das ist ein wissenschaftlicher Durchbruch.
An die Politik gewandt appellierte er, dass endlich das Vorsorgeprinzip zum Schutze der Bevölkerung von den Entscheidungsträgern in Industrie und Politik anerkannt werden muss.
Rechtzeitiges Handeln könnte uns vielleicht eine späte Lektion ersparen.
Lesen Sie dazu die ausführliche Presserklärung.pdf >>

Die Professoren Franz Adlkofer (Verum-Foundation), Josef Lutz (TU Chemnitz), Rainer Frentzel- Beyme (Uni Bremen) bei der Präsentation der UMTS-Forschungergebnisse am 1.10.2007 in Gelsenkirchen.
(Bildnachweis:Offene Universität, Gelsenkirchen)

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