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GGL e.V. - Ganzheitlich Gesünder LebenGGL e.V.

Libertas & Sanitas e.V.

Herrn

Dr. med. Armin Schlosser

Albert-Moser-Str. 69

71394 Kernen

 


Wolfgang Böhm

Vorsitzender 
Wilhelm-Kopf-Straße 15
71672 Marbach am Neckar Tel.: (0 71 44) 86 25 35 Fax: (0 71 44) 86 25 36

 

Datum:      

Ihre Veröffentlichung im Mitteilungsblatt Kernen vom 12.4.2007 KW 15 im Namen des Fördervereins Evangelischer Kindergartenverein und Kinder-Ferien-Waldheim Stetten zu Impfungen

  

Sehr geehrter Herr Dr. Schlosser,

der Gesundheitsverein GGL hat mir Ihre v. g. Veröffentlichung zugesandt. Da ich als Referent der Auslöser für den von Ihnen kritisierten Bericht war, möchte ich mich einer Stellungnahme nicht entziehen.

Dass die übermäßig verkürzte und plakative Darstellung meines Vortrages im Mitteilungsblatt zu Unmutsäußerungen Ihrerseits geführt hat, kann ich verstehen. Es fehlen verständlicherweise die zahleichen Abbildungen aus den Daten der statistischen Ämter und die Zitate aus der Fachliteratur. Jeder der unsere Aussage zum ersten Mal hört, ist überrascht und reagiert i. d. R. ähnlich ablehnend wie Sie in Ihrem Artikel. Das ist normal; denn warum soll etwas, dass zwei Jahrhunderte lang für richtig gehalten wurde, plötzlich nicht mehr stimmen. Doch auch im Mittelalter wurde behauptet, die Erde sei eine Scheibe, und jeder der etwas anderes sagte, musste abschwören oder mit dem Leben bezahlen. Die Erde hat sich nicht darum gekümmert und hat bis heute ihre Kugelform behalten.

Ich habe vollstes Verständnis, dass gerade für Sie als Arzt eine solche Situation besonders schwierig ist. Es könnte ja sein, dass Sie Ihren Klienten jahrzehntelang Impfungen empfohlen haben, die gar nicht wirken. Doch statt sich mit allen Mitteln gegen diese Erkenntnis zu wehren, erwarten Ihre Klienten, dass Sie sich mit diesem Thema intensiv auseinandersetzen und dann erst entscheiden.

Sie schreiben: “Man kann über den Umfang von Impfungen reden, ihren Wert aber kann niemand bezweifeln, der richtig informiert(!) ist.“ Und genau daran hapert es; informiert über die tatsächliche Wirksamkeit von Impfungen ist fast niemand. Das interessiert weder die Politik noch die Medien, die Ärzteschaft im Ganzen auch nicht. Die Wirksamkeit wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Das dem nicht so ist, können Sie in dem Buch von Jürgen Fridrich „Impfen mit den Augen des Herzens betrachtet“, erschienen im Pirolverlag 2006, nachlesen. Zahlreiche Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite www.libertas-sanitas.de. Da eine ausführliche Begründung den Rahmen dieses Briefes sprengen würde, biete ich Ihnen an, für die Mitglieder des Fördervereines und für interessierte Gäste kostenlos einen Vortrag zur „tatsächlichen Wirksamkeit“ der Impfungen zu halten. Ich bitte Sie, sich mit mir wegen eines geeigneten Termins in Verbindung zu setzen.

Doch ein paar Kostproben möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

1998 hob die Ständige Impfkommission die Impfempfehlung für BCG ganz auf. Wir lesen: „Aufgrund des fehlenden Wirksamkeitsnachweises und nicht seltener schwerer Impfkomplikationen kann die Impfung nicht mehr empfohlen werden.“ [Impfungen – Aktuelle Empfehlungen, Robert-Koch-Institut (RKI), Marseille 1998]. Dass die Impfung aufgehoben wurde, war in Ordnung. Der Skandal bei dieser Entscheidung war jedoch, „dass die Impfung in Deutschland ca. 75 Jahre im Einsatz war, ohne Wirksamkeitsbeweis, nur auf der Basis von Glauben und der Hoffnung, dass Impfungen gut sein müssen“ [Fridrich, s. o.]. Hätte sich ein Wissenschaftler oder Arzt mit der Impfung genauer beschäftigt und sämtliche Behauptungen zur Wirksamkeit nachvollzogen, so hätte die Impfung gar nicht auf den Markt kommen dürfen oder schon Jahrzehnte vorher vom Markt genommen werden müssen. So wurden eben Millionen Menschen unnötigerweise geimpft. Wie viele davon haben einen Schaden erlitten?

Seit 1991 sind jährlich weniger als 5 Menschen an Tetanus gestorben(www.gbe-bund.de). In den Altersgruppen bis 35 Jahre starb seit 1980 lediglich eine Person im Jahr 1984 (Altersgruppe 15-19 Jahre). Ein voller Erfolg der Impfung?

Nach der Krankenhausstatistik wurden von 1994-1999 lediglich 319 Menschen an Tetanus behandelt, wovon 23 im Krankenhaus gestorben sind. Der Impfstatus der Erkrankten und Verstorbenen ist uns nicht bekannt. Erst im Jahr 2002 wurde aufgrund intensiver Impfkampagnen eine Impfquote von 96,9 % der vorgelegten Impfausweise bei Schuleingangsuntersuchungen erreicht [BGesBl 2004 47:1144–1150]. Da nicht alle Kinder einen Ausweis vorgelegt haben, müssen wir davon ausgehe, dass weniger Kinder geimpft waren.

2003 gab es die erste Untersuchung zum Impfstatus bei Erwachsenen in Schleswig-Holstein im Rahmen einer Initiative zur Steigerung der Impfbereitschaft bei Erwachsenen [BGesBl 2004 47:1204–1215]. Da nur in 88,5 % der Fälle die Impfpässe vorgelegt wurden, konnte nur dieser Anteil für die Berechnung der Impfschutzraten herangezogen werden. Interessanterweise wiesen 5,2 % überhaupt keinen Impfschutz gegen Tetanus und sogar 11,3 % gegen Diphtherie auf. Eine vollständige Grundimmunisierung (jeweils 3 x geimpft) erhielten bei Tetanus nur 90 %, bei Diphtherie nur 81 %. Einen vollständigen Impfschutz (Grundimmunisierung plus Auffrischung innerhalb der letzten 10 Jahre hatten bei Tetanus nur 66,1 % (Diphtherie 57,5 %). Das bedeutet, wenn wir unterstellen, dass diese Untersuchung repräsentativ ist, hochgerechnet für Deutschland, dass ca. 27 Millionen Einwohner Deutschlands keinen ausreichenden und ca. 4,2 Millionen Einwohner überhaupt keinen Impfschutz gegen Tetanus besitzen. Für die Diphtherie sehen die Zahlen wesentlich schlechter aus. Wenn Tetanus ubiquitär und so gefährlich ist, dann müssen wir uns fragen, warum es so wenige Erkrankungen und Todesfälle in Deutschland gibt. An der Impfung liegt es sicher nicht!

Zur Polio verweise ich auf die Ausführungen im empfohlenen Buch von Jürgen Fridrich und auf unsere Internetseite.

Jede Erkrankung kann schwere Folgen haben. Doch sollten wir dieses Wissen nicht dazu nutzen, mit Ängsten und Gefahren zu argumentieren und damit von den grundsätzlichen Frage ablenken. Wichtig ist, zurückzuschauen und aus der Vergangenheit zu lernen. Sie werden erkennen, dass Impfungen nicht den Wert haben, der behauptet wird. Und da die Wirksamkeit der Impfungen nicht nachgewiesen ist, warum sollen wir die Menschen neben der Gefahr einer Erkrankung auch noch zusätzlich durch eine Impfung belasten?

Bitte machen Sie mein Schreiben auch den Mitgliedern Ihres Fördervereins zugänglich.

Ich würde mich freuen, wenn mein Schreiben Anlass für Sie ist, sich der Impffrage von einer ganz anderen Seite zu nähern. Auf Ihre Erkenntnisse bin ich gespannt.

In Erwartung einer positiven Antwort verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Böhm
Vorsitzender

Libertas & Sanitas e.V. (lat. Freiheit und Gesundheit) ist ein gemeinnütziger Verein, der aus einer Kooperationsmaßnahme der beiden größten deutschen impfkritischen Organisationen AEGIS Deutschland e.V. (Eltern für Gesundheit, Impffreiheit und Selbstbestimmung) und EFI Deutschland (Eltern für Impfaufklärung) hervorgegangen ist. Libertas & Sanitas e.V. fördert die öffentliche Gesundheitspflege durch die Aufklärung der Bevölkerung mittels fundierter und unabhängiger Informationen. Dies gilt besonders für Impfungen, aber auch für andere Eingriffe in den menschlichen, tierischen und pflanzlichen Organismus.

 

Wir bedauern, dass wir von Dr. Schlosser bis dato keine Rückmeldung erhielten. Weder auf das obige Schreiben, noch auf eine persönliche Einladung im Oktober 2007 hin. (Stand 01.11.2007)

Wir sind offen für jede Kritik. Auf der Suche nach dem Sinn bzw. Unsinn von Impfungen sind wir für jede Information dankbar.

 

Anfrage beim Gesundheitsamt Waiblingen

Leider haben wir bis dato keine konkrete Literaturangabe eines publizierten Nachweises von (einem oder mehreren) krankheitserzeugenden (m) Viren/Virus erhalten. Drei Anfragen sind an die Behörde bereits erfolgt.

Nur nach der ersten Anfrage erhielten wir einen (standardisierten) Brief mit dem Hinweis, dass die Beweisführung nicht im Beratungsauftrag des Gesundheitsamtes liegt. Diese sieht sich somit nur für die Verbreitung von Impfempfehlungen zuständig. Wir sind allerdings der Meinung, dass eine Behörde, welche Werbung für Impfungen durchführt, auch Risiko-Nutzen-Analysen, Nebenwirkungen sowie den Nachweis über die Wirkung von Impfungen als auch den Nachweis von krankheitserregenden Viren vorweisen sollte.

Schließlich lassen alleine die Begleitstoffe in den Impfseren (u.a. Quecksilber, Formaldehyd, Aluminiumverbindung) eine begründete Annahme auf Nebenwirkungen zu.

Da wir auch vom RKI, der Stiko und dem PEI keinen Nachweis erhalten, klammern wir uns mit unserer Hoffnung immer noch an das Gesundheitsamt Waiblingen.

GGL e.V.  |  info(at)ggl-verein.de